Nicht nur bei uns wichtig: Beachtung von Mitwirkungspflichten

Wer Unterstützungsleistungen beantragt oder erhält, hat


  1. alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind, und auf Verlangen der Unterstützungskasse der Erteilung der erforderlichen Auskünfte durch Dritte zuzustimmen,
  2. Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abzugeben sind, unverzüglich mitzuteilen,
  3. auf Verlangen der Unterstützungskasse Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen.

Zu den Mitwirkungspflichten als ukdgb-Rentner gehört es u.a., uns über die aktuelle Postanschrift zu informieren. Bei Änderungen idealerweise zeitnah.

Für Empörung sorgt gelegentlich, wenn wir Konsequenzen aus einer nicht beachteten Mitwirkungspflicht ziehen. Und zwar in Form einer vorläufigen Einstellung unserer Zahlungen. Dieses Vorgehen wird natürlich durch die Versorgungsregelungen legitimiert. Und wir sind damit nicht allein:
Auch die Gesetzliche Rente stellt ihre Zahlungen ggf. vorläufig ein, wenn keine Mitteilung an den Rentenservice der Deutschen Post erfolgt.

Weitere Informationen:
Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen